Ein Besuch, um das Ökosystem von Walqa kennenzulernen
Die Botschafterinnen und Botschafter der Mitgliedstaaten der Europäischen Union besuchten während ihres Aufenthalts in Aragón den Technologiepark Walqa. An dem Rundgang nahmen die Ministerin für Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, Eva Valle, die Bürgermeisterin von Huesca, Lorena Orduna, und der Geschäftsführer des Parks, Carlos Ortas, teil.
Die Delegation besichtigte das Gastronomische Innovationszentrum Aragoniens und die Räumlichkeiten von Podoactiva, einem Unternehmen, das in den Bereichen Biomechanik und Gesundheit tätig ist. Damit rückte das Programm verschiedene Anwendungsbereiche der Innovation in den Mittelpunkt – von der Ernährung bis hin zu unternehmerischen und medizinischen Tätigkeiten.
Mehr Unternehmen und Aktivitäten im Park
Die während des Besuchs veröffentlichten Zahlen belegen das Wachstum von Walqa: Die Zahl der Unternehmen im Park ist von 51 im Jahr 2022 auf derzeit 90 gestiegen, und die Zahl der Beschäftigten liegt bei über 900. Diese Größenordnungen beschreiben die Entwicklung des Standorts, geben für sich genommen jedoch weder Aufschluss darüber, auf welche Branchen die Beschäftigung entfällt, noch darüber, wie sich das Wachstum verteilt.
Valle erklärte, der Besuch habe den europäischen Vertreterinnen und Vertretern ermöglicht, den wirtschaftlichen Wandel Aragoniens und das Ökosystem kennenzulernen, das sich ihren Angaben zufolge infolge der Ansiedlung von Rechenzentren entwickelt habe. Die Ministerin stellte Walqa außerdem als Teil des technologischen Aufschwungs der Autonomen Gemeinschaft dar.
Orduna bezeichnete den Park als „Nervenzentrum“ der Innovation und beschrieb ihn als Erfolgsmodell. Die Bürgermeisterin hob zudem die Entwicklungsmöglichkeiten von Huesca hervor und erklärte, der Besuch könne dazu beitragen, die Stadt bekannter zu machen und künftige Chancen zu eröffnen.
Technologie und Entwicklung außerhalb der Großstädte
Der irische Botschafter Brian Glynn betonte, dass Technologie Regionen dabei helfen könne, qualifizierte Arbeitsplätze anzuziehen, junge Talente zu halten und neue Quellen wirtschaftlicher Aktivität zu erschließen. Außerdem würdigte er, dass Innovation in Huesca in verschiedenen Bereichen zum Einsatz komme, etwa in der Gastronomie, der Ernährung, der Biomechanik und der Gesundheit.
Der Besuch präsentierte Walqa einer internationalen Delegation als Schaufenster der unternehmerischen und technologischen Aktivitäten von Huesca. Die Aussagen der Vertreterinnen und Vertreter bringen Erwartungen hinsichtlich des Potenzials des Parks und der Stadt zum Ausdruck; sie bedeuten für sich genommen weder Investitionszusagen noch künftige Ergebnisse.